dafür setzen wir uns ein

Es gibt viele Leitsätze die den Feuerwehrdienst. Der älteste und wohl wichtigste für einen Feuerwehr Kammeraden ist: "Gott zu Ehr, dem Nächsten zur Wehr" oder etwas moderner "Helfen in Not ist unser Gebot". Um diesen Leitsatz auch leben zu können brauchen wir ehrenamtliche Helfer und motivierte Jugendliche, die sich dieser Aufgabe stellen. Feuerwehr ist Technik zum Anfassen, gelebte Kameradschaft und Teamgeist. Der Einzelne allein kann nur wenig bewirken, aber im Team und mit anderen Feuerwehren zusammen sind die Feuerwehren eine unschlagbare Hilfsorganisation. "Retten - Löschen - Bergen - Schützen". 

Unsere Aktivitäten in der Gemeinde:

  • Abwehrender Brandschutz
  • Technische Hilfeleistung auch auf der Bundestraße B20 sowie Autobahn A3 (zugewiesener Bereich)
  • Katastrophenschutz (gem. Alarmplan Landratsamt)
  • Nachbarschaftshilfe in den angrenzenden Gemeinden
  • Teilnahme an gemeindlichen Aktivitäten

unsere Aktivitäten 2022


Franz Foidl ist Ehrenvorsitzender der Feuerwehr

921 Einsatzstunden - Festvorbereitungen laufen auf Hochtouren

Franz Foidl wurde zum Ehrenvorsitzenden ernannt und Kommandant Jürgen Reimann offiziell verabschiedet. V.l. Kommandant Tobias Schweiger, stellvertretender Kommandant Stefan Sauerborn, Franz Foidl, Jürgen Reimann, Vorsitzender Andreas Foidl, zweiter Vorsitzender Franz Holmer jun., Bürgermeisterin Christine Hammerschick

Bei der Jahresversammlung am Freitag, 1.4.2022 im Gasthaus Krone überreichte der Vorsitzende Andreas Foidl dem langjähren zweiten Vorsitzenden Franz Foidl die Ernennungsurkunde zur Ehrenvorsitzenden. Franz Foidl hatte 28 Jahre das Amt des zweiten Vorsitzenden inne. Letztes Jahr trat er bei den Neuwahlen der Vorstandschaft nicht mehr an. Der Vorstand (Gremium) beschloss daraufhin die Ernennung zum Ehrenvorsitzenden, die bei der diesjährigen Jahresversammlung umgesetzt wurde.

Der Vorsitzende Andreas Foidl dankte dem ehemaligen Kommandanten Jürgen Reimann, der als Quereinsteiger 2016 zum Kommandanten gewählt wurde und im Februar 2017 das Amt antrat. Bis Dezember 2021 war er als Kommandant für die Feuerwehr Steinach zuständig. Jürgen Reimann hat sich vom Truppmann, Maschinisten, Gerätewart, Gruppenführer bis zum Kommandanten, Zugführer und Verbandsführer hochgearbeitet. Im Kreis bleibt Jürgen Reimann weiterhin Kreisbrandmeister Funk und EDV und im Feuerwehrverband Straubing-Bogen ist er weiterhin als Schriftführer tätig. Auch bei der Feuerwehr Steinach rückt Jürgen Reimann weiterhin aus.

Kommandant Tobias Schweiger dankte dem ausgeschiedenen Leiter des Atemschutzes Werner Hieninger für seine 21 Jahre Dienst. Von 2000 bis 2021 war Werner Hieninger für den Atemschutz zuständig. Von 1999 bis 2017 übernahm er auch das Amt des stellvertretenden Kommandanten.

Auch der langjährige Jugendwart Florian Dietl, 1999 bis 2021, legte sein Amt nieder. Viele Feuerwehrmänner, unter anderem auch der jetzige Kommandant, wurden von Florian Dietl ausgebildet. Diese Aufgabe übernimmt nun Johannes Edenhofer. Johannes Edenhofer arbeitet bei der Berufsfeuerwehr in München und ist seit zehn Jahren bei der Steinach Feuerwehr und hiervon seit vier Jahren Atemschutzträger. Kommandant Schweiger wünschte Johannes Edenhofer viel Freude bei seiner neuen Tätigkeit. 

150-jähriges Bestehen

Vorsitzender Foidl berichtete über die Vorbereitungen zum 150-jährigen Gründungsfest, das vom 8. bis 11. Juli 2022 in Steinach stattfindet. Zahlreiche Feuerwehren haben sich zum Besuch und Teilnahme am Festzug angekündigt. 363 Mitglieder gehören dem Verein an, davon sind 29 Mitglieder dem Verein letztes Jahr beigetreten. Wie in der Jahresversammlung 2020 beschlossen, beteiligt sich der Verein finanziell am Anbau an das Feuerwehrhaus. Der Verein und die Aktiven haben nicht nur in Eigenleistung den Anbau errichtet, sondern Vorsitzender Foidl und Kommandant Schweiger übergaben an Bürgermeisterin Christine Hammerschick einen Scheck in Höhe von 10 000 Euro.

 

Da Kassier Stefan Sauerborn im Dezember 2021 zum zweiten Kommandanten gewählt worden war, waren die Posten der Kassiere neu zu besetzen. Die Mitglieder wählten den bisherigen zweiten Kassier Werner Hieninger zum ersten Kassier und Hannah Reimann zum zweiten Kassier.

Mit 10 000 Euro beteiligt sich der Verein am Anbau an das Feuerwehrhaus. Die Vorsitzenden Andreas Foidl (links) und Franz Holmer jun. überreichten Bürgermeisterin Christine Hammerschick einen Scheck.

 

Zu 59 Einsätzen gerufen

Kommandant Tobias Schweiger gab einen Jahresrückblick in Zahlen für 2021. Insgesamt gehören 53 aktive Kameraden, davon sechs weibliche, der Steinacher Feuerwehr an. Von den 15 Feuerwehranwärtern im Alter von 12 bis 20 Jahren sind fünf weibliche Anwärter in Ausbildung. Insgesamt wurde die Feuerwehr zu 59 Einsätzen gerufen: 15 Einsätze im abwehrenden Brandschutz, 41 Einsätze im Technischen Hilfsdienst, zwei Einsätze mit Gefahrstoffen und ein sonstiger Einsatz. Insgesamt 921 Einsatzstunden, 200 mehr als 2020, wurden geleistet. Kommandant Schweiger gab einen Überblick über die geplanten Übungen und vorgesehenen Lehrgänge sowie den notwendigen Neuanschaffungen.

Traditionell werden neue Kameraden per Handschlag durch den Kommandanten in die Feuerwehr aufgenommen. Dieses Jahr sind es Lea Faltermeier, Leonie Nachreiner, Viktoria Röckl, Celina Stark, Leonie Schreiner, Anton König, Felix Nachreiner, Maximilian Lermer, Adrian Neumeier, Adrian Schindler, Maximilian Simmel jun., Lukas Ettl, Toni Salame, Tobias Drexler und Baxter Buckley.

 

Befördern konnten, die Kommandanten Schweiger und Sauerborn, aufgrund des Leistungs- und Wissenstandes, Erwin Berger und Wolfgang Simmel zum Hauptfeuerwehrmann, Sven Reimann zum Oberfeuerwehrmann, Kristina Schlecht zur Oberfeuerwehrfrau, Michael Früchtl zum Löschmeister, Andreas Foidl und Stefan Sauerborn zum Oberlöschmeister.

Mit Handschlag durch die Kommandanten Stefan Sauerborn und Tobias Schweiger wurden in die Feuerwehr neue Kameraden aufgenommen und neben der Satzung das Abzeichen Feuerwehr Anwärter ausgehändigt. Auch der Jugendwart Johannes Edenhofer freut sich über den Nachwuchs. V.l. 2. Kommandant Stefan Sauerborn, Kommandant Tobias Schweiger, Adrian Neumeier, Baxter Buckley, Maximilian Simmel jun., Viktoria Röckl, Maximilian Lermer, Leonie Nachreiner, Jugendwart Johannes Edenhofer, Leonie Schreiner und Lea Faltermeier

 

Befördert wurden Erwin Berger, Sven Reimann, Kristina Schlecht, Michael Früchtl, Wolfgang Simmel und Stefan Sauerborn v.l.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kommandant Tobias Schweiger (rechts) wünscht dem neuen Jugendwart Johannes Edenhofer viel Freude bei seiner neuen Tätigkeit

Für den Jugendwart Florian Dietl berichtet Stefan Sauerborn von den Aktivitäten im letzten Jahr. Acht Jugendübungen und eine Stationsausbildung wurden absolviert. Hier ist viel Zeit von den Jugendlichen investiert worden. Im Rahmen theoretischer Schulungen, sowie praktischer Übungen wurden den 15 Anwärtern, davon fünf Anwärterinnen, viele Grundlagen vermittelt.

Für die Gerätewarte, die für die Fahrzeuge, Schläuche und Funkmelder zuständig sind, sprach Oliver Albrecht,. Coronabedingt waren die Arbeiten im letzten Jahr etwas ruhiger. Größere Schäden oder Geräteausfälle waren nicht zu beklagen, was zeigt, dass die Mannschaft verantwortungsvoll damit umgeht. Bewegungsfahrten werden bis November durchgeführt um unter anderem Schwierigkeiten mit dem Versorgungs-Lkw und Mannschaftstransporter zu verhindern.

Dem neuen Leiter des Atemschutzes Andreas Foidl, stehen 19 Atemschutzträger zur Verfügung. Einige Quereinsteiger befinden sich derzeit in der Grundausbildung. 2021 waren 15 Einsätze im abwehrenden Brandschutz zu verzeichnen. 2022 wird es wieder Atemschutzunterweisungen in Präsenz geben. Zehn Übungen sind für 2022 angesetzt. Sechs neue Schutzanzüge wurden angeschafft und zwei TÜV abgelaufenen Sauerstoffflaschen werden durch leichtere Kompositflaschen ersetzt.

Bürgermeisterin Christine Hammerschick versicherte, dass der Gemeinderat positiv bei Anschaffungen hinter der Feuerwehr steht. Alles was die beiden Feuerwehren Steinach und Münster brauchen bekommen sie auch. In Zahlen legte Bürgermeisterin Christine Hammerschick dies dar. Für Erstattungen von Einsätzen nahm die Gemeinde 2021 einen Betrag von 28828 Euro ein. Die Ausgaben im Verwaltungshaushalt beliefen sich auf 39833 Euro. Darunter fallen 4024 Euro für Ausstattungsgegenstände, 7 992 Euro für den Unterhalt der Fahrzeuge, 6345 Euro für Fortbildung und 5201 Euro Aufwendungen für ehrenamtliche Tätigkeiten. Bürgermeisterin Christine Hammerschick dankte abschließend dem Festausschuss für die Vorbereitung des Gründungsfestes, dessen Schirmherrin sie ist.


1000 Euro für die Freiwillige Feuerwehr Steinach

Raiffeisenbank Parkstetten eG unterstützt Ausbildung d. Jugendwehr

Kürzlich überreichte Rudolf Knott, Geschäftsstellenleiter von Steinach, an den ersten Vorstand der FFW Steinach, Andreas Foidl, einen Spendenscheck in Höhe von 1000 Euro.

Der Scheck wurde freudig entgegengenommen und findet sofort Verwendung: Mit der Spende wird die Jugendarbeit der Freiwilligen Feuerwehr Steinach finanziert.

Die Raiffeisenbank Steinach freut sich darüber, die regionale Feuerwehr mit dem Spendenbudget aus dem Gewinnsparen unterstützen zu können.

Wir bedanken uns für die großartige Arbeit der FFW Steinach und wünschen viel Erfolg für zukünftige Einsätze.

v.l.: Rudolf Knott, Geschäftsstellenleiter der Raiffeisenbank Steinach und

Vorstand der FFW Steinach Andreas Foidl

Bild und Text von Raiffeisenbank Parkstetten eG

unsere Aktivitäten 2021


Bürgermeisterin Hammerschick ist Schirmherrin

2022 – vier Tage Gründungsfest der FFW Steinach

Bild 1:

Eine Schirmherrin ist gefunden. Bürgermeisterin Christine Hammerschick sagte zu beim Gründungsfest 2022 dieses Amt zu übernehmen. V.l. 2. Vorsitzender Franz Holmer jun., Thomas und Christine Hammerschick, 1. Vorsitzender Andreas Foidl

 

Bild 2:

 

Ein beeindruckender Fackelzug bewegte sich am Freitag durch Steinach. Zusammen mit der Schirmherrin Christine Hammerschick zogen die Vereinsmitglieder vom Wohnhaus zum Feuerwehrhaus.

Ein weiteres Mosaiksteinchen ist am Freitag, 22. Oktober 2021 zum 150-jährigen Gründungsfest gelegt worden. Bürgermeisterin Christine Hammerschick sagte zu, als Schirmherrin das Gründungsfest im nächsten Jahr zu unterstützen. Vom 8. bis 11. Juli 2022 geht es auf dem Festplatz in Steinach rund, denn Steinach feiert vier Tage mit der Feuerwehr. 

Vom Steinacher Feuerwehrhaus zogen die Mitglieder der Feuerwehr zum Haus der Bürgermeisterin Christine Hammerschick. Hier brachten die beiden Vorsitzenden Andreas Foidl und Franz Holmer jun. ihre Bitte an Bürgermeisterin Christine Hammerschick vor.

„Bitte so Ja“

„A Bugamoasta als Schirmherr is immer richtig, aber er muas a gern mocha, des is uns sehr wichtig! An Droht muas er hom zu unserm Verein, a Vereinsmitglied sollte er natürlich sein. Drum liebe Christine samma heid alle zu dir kemma, um die zum frong ob du des Amt dast übernemma. Du erfüllst all unsere Kriterien einwandfrei, drum bitte sog ja und sei als Schirmherrin dabei.“ Mit Worten, einem Schirm und einem Blumenstrauß überzeugten die Feuerwehrmitglieder Bürgermeisterin Christine Hammerschick und diese sagte ohne zu zögern zu.

Fackelzug durchs Dorf

Nach einer kleinen Stärkung ging es mit der Gredbengmuse und entzündeten Fackeln durchs Dorf zum Feuerwehrhaus. „War das nicht schön“, so Vorsitzender Andreas Foidl nach der Ankunft im Feuerwehrhaus. Die Mitglieder fiebern dem Gründungsfest richtig entgegen. Bürgermeisterin Christine Hammerschick sagte, ihr sei es eine große Ehre die Schirmherrinnenschaft zu übernehmen. Sie sei stolz auf die Feuerwehr, die sich wieder einmal als eine geniale Truppe erweise. Die Feuerwehr rettet nicht nur Leben, Hab und Gut, sondern versteht auch, zu feiern. Mit drei kräftigen Schlägen zapfte die Schirmherrin das Bierfass an und die Grenzwaidler spielten ein erstes Prosit der Gemütlichkeit. Bei „Muse, Schweiners und Bia“ steigerte sich die Stimmung von Stunde zu Stunde.


Text und Fotos: Gerhard Heinl


Festbraut zum Gründungsfest gefunden

Julia Heisinger sagte „Ja“

Bild links: Die Vorsitzenden Andreas Foidl und Franz Holmer jun. trugen ihre Bitte knieend vor.

 

Bild rechts: Nachdem die Mitglieder des Festausschusses einige Aufgaben erfüllt hatten, sagte Julia Heisinger zu das Ehrenamt als Festbraut beim Gründungsfest zu übernehmen.


Die Festlichkeiten zur 150-Jahr-Feier der Freiwilligen Feuerwehr Steinach stehen zwar erst im kommenden Jahr an, die ersten Mosaiksteine sind aber dafür bereits gelegt worden. Zu jedem Gründungsfest gehört eine Festbraut mit dazu. Am Freitag, 17. September 2021 in den frühen Abendstunden zog die Vorstandschaft, Festausschuss mit Fahne, Fahnenbegleiterinnen, Festdamen und Mitgliedern unter musikalischer Begleitung von Larifari zu Julia Heisinger aus Hoerabach, um diese zur Übernahme dieses Ehrenamtes zu bitten.

Am Ziel hatten es die Bittsteller nicht so leicht, denn für sie war etwas vorbereitet. Im Hof des Anwesens Heisinger war ein Holzbalken aufgebaut. So musste die beiden Vorsitzenden Andreas Foidl und Franz Holmer jun. die Bitte um Übernahme des Amtes der Festbraut kniend aussprechen.

„A Festbraut hättma no gern, hoffantlich duad des heid wos wern. A prima Festbraut solls sei, de guad bast in unser Feierwehr nei. Aus dem Grund sand wir heid do, geh Julia, sog zu dem Amt einfach Ja!“, so die beiden Vorsitzenden.

Doch das „Ja“ ließ auf sich warten. Zunächst mussten die Mitglieder des Festausschusses und Vorstandschaft einige Aufgaben erfüllen. Geschicklichkeit, Kreativität und Wissen waren bei den Aufgaben die Julia Heisinger und die Festdamen stellten gefragt. Erst nachdem diese Herausforderungen gemeistert waren sagte Julia Heisinger zur Erleichterung der Feuerwehr zu.

Gemeinsam mit der Familie Heisinger und den Gästen darunter Bürgermeisterin Christine Hammerschick, 2. Bürgermeister Martin Haberl, Pfarrer Christof Hagedorn sowie Ehrenkommandant Martin Maschke feierte man auf dem Anwesen die Zusage. Die Vorsitzenden bedankten sich für das Engagement der Familie Heisinger und überreichten an Claudia Heisinger und Christa Heisinger einen Blumenstrauß. Die Blaskapelle Larifari spielte in der geschmückten Halle zünftig auf und ein weiterer Mosaikstein des Gründungsfestet konnte hinzugefügt werden.

Text und Fotos: Gerhard Heinl


Segen für die Fahrzeuge der Zukunft

Versorgungs-LKW und Mannschaftstransportwagen – 331000 Euro Investition der Gemeinde

Die FFW Steinach kann sich glücklich schätzen zwei solche Fahrzeuge bekommen zu haben. 

v.l. 2. Vorsitzender Franz Holmer jun., 2. Kommandant Tobias Schweiger, stellvertretender Landrat Andreas Aichinger, Kommandant Jürgen Reimann, KBI Markus Huber, KBR Albert Uttendorfer und 1. Vorsitzender Andreas Foidl

Die FFW Steinach erhielt 2020 zwei neue Fahrzeuge: einen Mannschaftstransporter und einen Versorgungslastwagen. Nach über einem Jahr im Einsatz konnte nun die Segnung der beiden neuen Feuerwehrfahrzeuge der FFW Steinach durchgeführt werden. Die Coronapandemie machte der Segnung einen Strich durch die Rechnung.

Die Mitglieder der Feuerwehr Steinach trafen sich zu einem Gottesdienst am Samstag, 25. September 2021 in der Pfarrkirche Steinach. Anschließend segnete Pfarrer Christof Hagedorn die geschmückten Fahrzeuge vor der Pfarrkirche. Mit der Kapelle Larifari zog die Feuerwehr durchs Dorf zum Feuerwehrhaus. 331.000 Euro investierte die Gemeinde in die beiden Fahrzeuge.

 

Kommandant Jürgen Reimann erinnerte im Feuerwehrhaus an den Wunsch nach einem neuen Fahrzeug, über die Besprechungen, Genehmigung der Gemeinde, Ausschreibung und Auslieferung. Unter dem Motto: Fahrzeuge für die Zukunft mit der Technik von Heute und Morgen zum Gebrauch für die nächsten 30 Jahre. Kommandant Jürgen Reimann stellte fest, dass dies mit dem Versorgungs-Lkw‘s und Mannschaftstransportwagen nun gelungen ist. Die FFW Steinach habe zwei hervorragende Fahrzeuge bekommen, welche über die Landkreisgrenzen hinaus Interesse und Begehren erzeugt haben. Keine Selbstverständlichkeit in den Tagen klammer Gemeindekassen. Ein weiterer Punkt der zu bewältigen war, umfasst den Anbau an das Feuerwehrhaus. Aus zwei mach drei Fahrzeuge hatte zur Folge, dass ein Stellplatz fehlte. Nach Gesprächen mit dem ASV Steinach und dem damaligen Bürgermeister Karl Mühlbauer wurde eine vertretbare Lösung gefunden. Mit den Bauleitern Detlev Schneider und Franz Holmer jun. wurde der Neubau geplant und gestartet. Mit mehr als 800 Arbeitsstunden und Zuschüssen vom Feuerwehrverein, der mit über 30.000 Euro in den letzten fünf Jahren zu beziffern ist, habe die FFW Steinach bewiesen, was Ehrenamt leisten kann. Kommandant Jürgen Reimann wünschte allen unfallfreie und verletzungsfrei Einsatzfahrten mit den neuen Fahrzeugen zum Wohle der Mitbürger.

 

KBR Albert Uttendorfer erinnerte an den letzten schweren Unfall auf der Bundesstraße B20. Hier habe die FFW Steinach mit maximalem Kraftaufwand einen schwerverletzten aus seinem Fahrzeug befreit. Der Verunglückte ist fast wieder genesen und möchte sich wieder sportlich betätigen. Dies zeige wie wichtig schnelle und fachlich qualifizierte Feuerwehrarbeit ist. Sein Dank galt der Gemeinde Steinach für die Unterstützung der Feuerwehr. Für die beiden neuen Fahrzeuge überreichte er je eine Christophorus Medaille aus Brixen.

 

Der zweite Bürgermeister der Gemeinde Steinach Martin Haberl schilderte eine fiktive Einsatzsituation. Ohne darüber nachzudenken, dass der nächste Tag ein normaler Werktag ist und die Verpflichtungen, die Beruf und Familie mit sich bringen, meistens keine Rücksicht auf den freiwilligen Dienst nehmen, dauert es nur wenige Minuten, bis die Rolltore des Feuerwehrhauses den Weg für das erste Fahrzeug, das LF16 mit dem Rufnamen Florian Steinach 40/1, frei machen und dieses vollbesetzt in einen ungewissen Einsatz startet. Für die Freiwillige Feuerwehr ist weder Tag noch Stunde bekannt, wann die Sirene oder Piepser erneut den freiwilligen Dienst an der Gesellschaft im Straßenverkehr, ob bei Bränden oder bei weiteren technischen Hilfeleistungen wie vollgelaufenen Kellern einfordert. Die Aufgabe einer Gemeinde ist es, den Aktiven die nötige Ausstattung zur Verfügung zu stellen, die Sie für Ihren Dienst an der Gesellschaft benötigen. Neben der persönlichen Schutzausrüstung seien dies auch Fahrzeuge, von denen heute zwei gesegnet wurden.

331.000 Euro investierte die Gemeinde Steinach in die beiden Fahrzeuge. Der Freistaat Bayern unterstützte die Anschaffung mit 49.500 Euro und der Landkreis gab für den Versorgungslastkraftwagen einen Zuschuss von 12.300 Euro. 

 

Der stellvertretende Landrat Andreas Aichinger hab das Ehrenamt hervor. Ohne Ehrenamt könnten viele Aufgaben nicht bewältigt werden. Die freiwilligen Feuerwehren tragen hierzu einen großen Teil dazu bei. 

 

Pfarrer Christof Hagedorn würdigte das Ehrenamt und bot an, als Notfallseelsorger die Einsatzkräfte bei Bedarf zu unterstützen.

 

Bei einem gemütlichen Abend im Feuerwehrhaus klang die Fahrzeugsegnung aus.

Text und Fotos: Gerhard Heinl


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